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Möglichkeiten der Kommunikationsförderung
Sprachförderung
Einsatz von Gebärden
Kommunikation mit Bildsymbolen (PECS)
elektronische Kommunikationshilfen („Talker“)
Gestützte Kommunikation (FC)
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Picture Exchange
Communication System
Das Kind soll also gerade nicht darauf angewiesen
bleiben, dass andere die richtigen Fragen stellen. Es soll selbst
aktiv werden und selbst etwas bewirken können. Mit Hilfe seiner
kommunikativen Fähigkeiten soll es lernen, seine Umwelt zu
einem gewissen Grade zu kontrollieren.“ (Heidemarie Adam)
Hauptziel des PECS ist, bei autistischen Personen
die Fähigkeit zu entwickeln, spontan eine kommunikative Interaktion
zu initiieren und somit Wünsche und Bedürfnisse zu äußern.
Kinder, die PECS benutzen, lernen auf einen Kommunikationspartner
zuzugehen und diesem ein Bild von einem gewünschten Gegenstand
(einer gewünschten Handlung) als Austausch für den Gegenstand
(die Handlung) zu geben.
Literatur:
Bach, H. (2006) Wer tauscht mit mir? Kommunikationsförderung
autistischer Menschen mit dem "Picture Exchange Communication
System". ibidem
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Gestützte Kommunikation (engl.: Facilitated
Communication)
„Unabhängige Kommunikation ist die
beste Art der Kommunikation, aber selbst die schlechteste Art der
Kommunikation ist besser als gar keine Kommunikation. Unabhängigkeit
ist eine kostbare Fähigkeit. Kommunikation ist ein Menschenrecht“.
(Crossley, 1994)
Gestützte Kommunikation ist eine lautspracheersetzende
bzw. –ergänzende Kommunikationsmethode für Menschen,
die nicht oder nur begrenzt sprechen können. Dabei stützt
ein Helfer (facilitator) den in seiner Kommunikation eingeschränkten
Menschen an der Hand, am Arm oder an der Schulter während dieser
auf eine Buchstabentafel oder eine Buchstabentastatur zeigt bzw.
tippt, um sich Buchstabe für Buchstabe in Worten oder Sätzen
auszudrücken. Während des Stützens darf nicht bei
der Auswahl von Buchstaben geholfen werden, die Stützung soll
schrittweise weitmöglich zurückgenommen werden. Durch
die Stützung erreichen manche Menschen erst das Mindestmaß
an willentlicher Kontrolle der eigenen Bewegungen, das sie brauchen,
um auf einen Buchstaben zu zeigen oder ihn auf einer Tastatur antippen
zu können. (Christiane Nagy, 1998; Autismus Deutschland e.V.)
Literatur:
Christiane Nagy (1998): Einführung in die Methode der Gestützten
Kommunikation (Facilitated Communication-FC), Verein „Hilfe
für das autistische Kind“ Regionalverband München
Crossley, R. (1997): Gestützte Kommunikation.
Ein Trainingsprogramm. Beltz-Verlag, Edition Sozial, Weinheim und
Basel
Sellin, B. (1993): ich will kein inmich mehr
sein – botschaften aus einem autistischen kerker, Köln
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